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Die globale Erwärmung beschleunigt sich durch menschliche Aktivitäten
Die Erde erwärmt sich in einem beispiellosen Tempo. Zwischen 2016 und 2025 ist die globale Durchschnittstemperatur um 1,26 Grad im Vergleich zum Zeitraum 1850–1900 gestiegen. Von diesem Anstieg sind 1,24 Grad direkt auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen. Im Jahr 2025 hat der Einfluss des Menschen auf das Klima die Erwärmung sogar auf 1,37 Grad über das vorindustrielle Niveau getrieben. Dieses Tempo von 0,27 Grad pro Jahrzehnt entspricht dem höchsten Wert, der jemals in den instrumentellen Aufzeichnungen verzeichnet wurde.
Eines der deutlichsten Anzeichen für diese Beschleunigung ist das energetische Ungleichgewicht der Erde. Dieses Phänomen misst die zusätzliche Wärmemenge, die der Planet speichert, anstatt sie in den Weltraum abzugeben. Seit den Jahren 1976–1995 hat sich dieses Ungleichgewicht mehr als verdoppelt und bestätigt so eine schnelle Ansammlung von Wärme im Klimasystem.
Die Ozeane bleiben nicht verschont. Hitzewellen im Meer, also Zeiträume, in denen die Wassertemperatur ungewöhnlich hoch wird, nehmen zu. Zwischen 1991 und 2025 hat sich die Anzahl der Tage, die von diesen Ereignissen betroffen sind, mehr als verdreifacht. Diese Ereignisse stören die marinen Ökosysteme und bedrohen die Biodiversität.
Die Treibhausgasemissionen, die Hauptverantwortlichen für diese Erwärmung, haben mit 54,6 Milliarden Tonnen CO₂-Äquivalent pro Jahr einen Rekordwert erreicht. Diese Emissionen fangen Wärme in der Atmosphäre ein und verstärken so den Klimawandel und seine Folgen.
Der Temperaturanstieg geht mit anderen großen Veränderungen einher. Das Eis schmilzt, der Meeresspiegel steigt, und extreme Wetterphänomene werden häufiger und intensiver. Jedes Jahr bestätigt, dass der menschliche Einfluss auf das Klima mittlerweile der dominierende Faktor ist. Ohne drastische Reduzierung der Emissionen wird sich dieser Trend voraussichtlich fortsetzen – mit immer spürbareren Auswirkungen auf Gesellschaften und Ökosysteme.
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À propos de nos sources
Étude citée
DOI : https://doi.org/10.5194/essd-18-3889-2026
Titre : Indicators of Global Climate Change 2025: annual update of key indicators of the state of the climate system and human influence
Revue : Earth System Science Data
Éditeur : Copernicus GmbH
Auteurs : Piers M. Forster; Tristram Walsh; Chris Smith; William F. Lamb; Robin Lamboll; Christophe Cassou; Mathias Hauser; Zeke Hausfather; June-Yi Lee; Matthew D. Palmer; Karina von Schuckmann; Aimée B. A. Slangen; Sophie Szopa; Blair Trewin; Jeongeun Yun; Nathan P. Gillett; Stuart Jenkins; H. Damon Matthews; Krishnan Raghavan; Aurélien Ribes; Joeri Rogelj; Debbie Rosen; Xuebin Zhang; Myles Allen; Robbie M. Andrew; Chris Atkinson; Richard A. Betts; Antonio Bombelli; Samantha N. Burgess; Lijing Cheng; Helen E. Claxton; Pierre Friedlingstein; Thomas L. Frölicher; Catia M. Domingues; Thomas Gasser; Catherine H. Gregory; Rachel M. Hoesly; Daniel Huppmann; Masayoshi Ishii; Christopher Kadow; Alexia Karwat; John Kennedy; Rachel E. Killick; Mahesh V. M. Kovilakam; Paul B. Krummel; Xin Lan; Jean-François Lamarque; Aurélien Liné; Belén Martín-Míguez; Didier P. Monselesan; Colin Morice; Jens Mühle; Pino Mussak; Glen P. Peters; Anna Pirani; Julia Pongratz; Matthew Rigby; Robert Rohde; Abhishek Savita; Sonia I. Seneviratne; Steven J. Smith; Ghassan Taha; Caterina Tassone; Peter Thorne; Christopher Wells; Luke M. Western; Guido R. van der Werf; Susan E. Wijffels; Marco Zecchetto; Junting Zhong; Xiao-Ye Zhang; Valérie Masson-Delmotte; Panmao Zhai